Schwibbogen sind Lichterbögen und gehören der erzgebirgischen Volkskunst an. Diese wurden damals jedoch nicht aus Holz, sondern aus Metall gefertigt. Erst nach dem zweiten Weltkrieg werden Schwibbogen aus Holz hergestellt. Nach wie vor ist der traditionelle Schwibbogen ein beliebter Weihnachtsschmuck.
Heute findet man jedoch meist elektrische Schwibbogen in den Wohnungen und Häusern vor, die in der Weihnachtszeit Licht in dunkle Nächte bringen.
Schwibbogen stehen als Symbol der Bergleute für das Tageslicht. Auf den Bögen waren Lichthalter angebracht. Diese dienten als Lichtbringer zu Arbeitsbeginn im Morgengrauen und nach Feierabend an dunklen Abenden. In ihren Bögen wurden Alltagsszenen der Bergmannsfamilien dargestellt. Aber auch Berufe der damaligen Zeit fanden als Motiv ihren Platz.
Zur Weihnachtszeit spiegelten sich christliche Motive in den Schwibbogen wieder.
Schwibbogen ca. 41 cm breit und ca. 20 cm hoch
Detailansicht
Engel ca. 7 cm hoch, Schwibbogen ca. 41 cm breit und ca. 20 cm hoch
Detailaufnahmen
37 cm breit, ca. 31 hoch, mit elektrischer Beleuchtung
37 cm breit, ca. 56 cm hoch, mit elektrischer Beleuchtung